Goethe-Annalen: 1817

Ein Jahr nach Christianes Tod ist eine Veränderung in Goethes Hausstand zu melden: Der Sohn August heiratet, und mit Ottilie von Pogwisch zieht der Weimarer Hofadel am Frauenplan ein. Der Alltag belebt sich, dafür gibt es Ärger mit der Herrschaft: Die Geliebte des Großherzogs will einen Pudel auf die Bühne bringen, darauf verzichtet Goethe nach 26 Jahren auf die Hoftheaterintendanz. „Das Liebste wird dem Herzen weggescholten,/Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille“, heißt es in den „Urworten. Orphisch“, die im Herbst ein Jahr wissenschaftlicher Studien resümieren. Goethe ordnet die Jenaer Bibliotheksbestände und macht sein zweites Zeitschriftenprojekt flott, die Hefte zu Morphologie und zur „Naturwissenschaft überhaupt“, neue Kant-Studien inbegriffen. „Italienische Reise“ und „Divan“-Studien gehen voran, während die studentische Jugend das Luther-Jahr mit Bücherverbrennungen und Feuerstank auf der Wartburg begeht. Ein flackernd-bewegtes Jahr!

Wir lauschen ihm mit erprobter Aufmerksamkeit nach.

 

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Dr. Gustav Seibt
Moderation: Prof. Dr. Anne Bohnenkamp
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 19.01.2017
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten 4,00 € (Mitglieder)
  8,00 € (Gäste)
Kontakt Kristin Wöckel
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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