Goethe und die Bäume der Romantik
Alexander Demandt

Unbekannter Künstler, Goethes Wacholderbaum © Klassik Stfitung Weimar
Alle Zeiten hatten ihr je besonderes Verhältnis zu den Bäumen, so auch die Romantik. Den Baum als Bild der Standhaftigkeit und der Vergänglichkeit, der Hoffnung und der Trauer, der Gewissheit und des Geheimnisses finden wir in allen Kunstgattungen: in der Lyrik und im Lied, in der Malerei und im Märchen. Bäume erscheinen bei Goethe in der Dichtung und in seinen Skizzen, in seinem Leben und in seiner Liebe, denken wir an die Eiche auf dem Weg nach Sesenheim zu Friederike Brion, an den Gingko im ‚Divan‘ bei Marianne von Willemer, an den Wacholder im
Garten an der Ilm, den er in Sturzlage malen ließ, oder an die „dicke Eiche“ von Martinroda, die er noch am Tag vor seinem letzten Geburtstag besuchte und begrüßte. Im ‚Wilhelm Meister‘ ist die Eiche der „deutsche Baum“, und das blieb sie bis zu den Eichenblättern auf den Cent-Münzen unserer Euro-Währung.
Prof. Dr. Alexander Demandt lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der Spätantike sowie die Kultur- und Geistesgeschichte Europas. Zu seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen zählt auch der 2014 erschienene Band ‚Der Baum. Eine Kulturgeschichte‘.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
25.09.2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13380-0 |
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