Lehrerfortbildung Schreiben als Kulturtechnik
Lehrerfortbildungsworkshop „Schreiben als Kulturtechnik“ am 20. Mai 2011
Wie kommt es eigentlich, dass in der heutigen Zeit zwar das Schreiben weiter verbreitet ist als jemals zuvor, aber der Kampf gegen Schreib- und Formulierungsfehler in den Schulen aus der Sicht der Lehrer zunehmend auf verlorenem Posten geführt wird? Welche Rolle spielt diese Kulturtechnik im Unterricht der Mittel- und Oberstufen? Ist das Schreiben Thema, ist es Pra-xis oder kommt es lediglich als Stein des Anstoßes bei Korrekturen und Bewertungen vor? Bevor man das Problem methodisch in den Fokus nimmt, lohnt sich ein Blick in die Vergan-genheit:
Der Leiter der Handschriften-Abteilung des Freien Deutschen Hochstifts führte die sieben Teilnehmerinnen, die überwiegend in der Sekundarstufe II arbeiten, durch die Ausstellung „Zweiheit im Einklang. Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe“ und berichtete Amüsantes und Wissenswertes über die Briefkommunikation im 18. Jahrhundert und die Handschriften-Sammlung des Freien Deutschen Hochstifts. Anschließend konnten sie auch selber Schreiberfahrungen mit Gänsefeder und Tintenfass sammeln.
Es wurden Methoden vorgestellt, mit denen es gelingt, im Deutschunterricht eine Schreibkul-tur zu etablieren, die das Lernen unterstützt und voranbringt.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Gang durch das Goethe-Haus mit einer Informa-tion über die museumspädagogischen Angebote.

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