Atelier Benjamin

© Freies Deutsches Hochstift
Walter Benjamin war ein leidenschaftlicher Leser, Exeget, Vermittler und Kommentator Goethes und seiner Interpreten. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt der Essay ‚Goethes Wahlverwandtschaften‘, der 1924/1925 in den von Hugo von Hofmannsthal herausgegebenen ‚Neuen Deutschen Beiträgen‘ erschien. Benjamins Essay steht heute beispielhaft für eine neue Form literarischer Kritik, die das Goethe-Bild des 19. Jahrhunderts radikal infrage stellt.
Der Vortrag gibt am Beispiel ausgewählter Manuskripte Einblicke in Benjamins Arbeitsweise und die Schwierigkeiten ihrer editorischen Darstellbarkeit: Auf welches Material stützt sich Benjamin, wie verwertet und präsentiert er es? Was ordnet er wie neu, was ergänzt oder verwirft er?
Ursula Marx ist Mitarbeiterin im Walter Benjamin Archiv, Berlin. Die Veranstaltung ist Teil der Hochstifts-Reihe ‚Atelier‘, in der Experten regelmäßig über ihre konkrete Arbeit an Nachlassmaterialien berichten. Zugleich steht sie in der Folge der Frankfurter Benjamin-Vorträge. Stattfinden wird sie am ‚Tag für die Literatur‘, der vom Literaturland Hessen ausgerichtet wird.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Ursula Marx |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
26.05.2019 von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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