Bettine von Arnim und die Medizin
Martin Dinges / Wolfgang Bunzel

Ludwig Emil Grimm, Bettine von Arnim © Freies Deutsches Hochstift
Was wussten eine Bürgerstochter oder ein junger Adeliger um 1800 über Körper, Gesundheit und Krankheit? Hielten sie die Stadtluft für schädlich, die Landluft für gesundheitsförderlich? Welche Hausmittel kannten sie? Wie halfen sie sich im Krankheitsfall selbst? Wie verhielten sie sich später als Eltern, wenn ihre Kinder krank wurden? Wie gingen sie mit alternativen Heilkonzepten wie der Homöopathie um? Bettine und Achim von Arnim haben uns so viele Briefe hinterlassen, dass man all diese – nach wie vor aktuellen – Fragen beantworten kann. Darüber hinaus wird Bettine von Arnims öffentliches Engagement für die Gesundheitsversorgung der Unterschichten im Vormärz und ihr vehementer Einsatz für die Homöopathie thematisiert.
Da sich der Wirkungsanspruch der Romantik auch auf ganz praktische, lebensweltliche Belange richtet, stellt sich die Frage „Was ist Romantik?“ noch einmal neu. Zugleich gilt es zu überprüfen, ob es eigentlich eine spezifisch ‚romantische’ Medizin gibt und welches ihre Vertreter sind.
Martin Dinges ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim und stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart. Er unterhält sich an diesem Abend mit Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Brentano-Abteilung im Freien Deutschen Hochstift.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
27.11.2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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