VERSCHOBEN vom 28.04. - "Dein goldenes Haar Margarete". Dr. Barbara Wiedemann - VERSCHOBEN VOM 28.04.
Werke der deutschen Literatur um 1800 in Paul Celans Gedichten
Der in Paris lebende jüdische Dichter deutscher Sprache Paul Celan verstand Lesen als einen seiner „Berufe“. Davon zeugen seine Gedichte mit ihren reichen Lesefrüchten. Literarische Lektüren, zumal aus der älteren deutschen Literatur, stehen jedoch im Laufe der Werkentwicklung zunehmend weniger im Vordergrund. Umso wichtiger ist die Beobachtung, dass einige wenige in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts geborene Autoren bis zum Schluss für ihn und seine Gedichte wichtig bleiben – Goethe, Jean Paul und vor allem Hölderlin. Hier setzt der Vortrag mit der Frage an: Warum liest der Dichter wann welche Werke von welchen Autoren und bringt sie in seine Gedichte ein? Nach einem Überblick, der auch andere Autoren
der Zeit einbezieht, wird an Beispielen aus verschiedenen Werkphasen Celans eine Antwort versucht, und es werden die Konsequenzen veranschaulicht, die sich aus den Zitaten und Anspielungen für das Verständnis der Gedichte ergeben.
Dr. Barbara Wiedemann ist als Literaturwissenschaftlerin mit Celan-Editionen befasst und Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Dr. Barbara Wiedemann |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
26.11.2020 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | 40 |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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