Die Frau ohne Schatten - "Die schönste aller existierenden Opern"

Frau ohne Schatten, © Oper Frankfurt, Foto: Barbara Aumüller
„Die Frau ohne Schatten könnte, denke ich manchmal, die schönste aller existierenden Opern werden“. Dieser Ansicht war Hugo von Hofmannsthal im Jahr 1911, da hatte er gerade mit der Arbeit am Libretto für Richard Strauss angefangen. Bis zur Uraufführung am 10. Oktober 1919 an der Wiener Staatsoper war es aber dann noch ein steiniger Weg. Diese selbst wurde zwar zurückhaltend positiv, aber nicht kritiklos aufgenommen, vor allem stieß man sich an der verwickelten Handlung. Und heute noch liegen in der Fülle der Kontrastbildungen, den multiperspektivischen Verknüpfungen, der märchenhaften Symbolwelt und deren Mehrdeutigkeiten die Schwierigkeiten jeder Inszenierung dieser Oper.
Die Frankfurter Produktion der ‚Frau ohne Schatten‘ aus dem Jahr 2003 hat viele inszenatorische Probleme des Stückes kongenial gelöst und war darüber hinaus musikalisch mustergültig. Nicht nur deshalb wird die Inszenierung von Christof Nel im Zentrum einer Podiumsdiskussion stehen, die sich mit der 100jährigen Aufführungsgeschichte des Hauptwerks von Hofmannsthal und Strauss beschäftigt.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Es diskutieren Mitwirkende der Frankfurter Inszenierung sowie Prof. Dr. Ulrich Wyss (Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Jürgen Schläder (München). Das Gespräch moderiert Prof. Dr. Bernd Zegowitz (Frankfurt am Main |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
31.10.2019 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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