Die Heygendorffschen Kinder. Ein Gemälde von Ferdinand Jagemann aus der Sammlung Edwin Redslobs

Vorgestellt wird ein Gemälde von Ferdinand Jagemann (1780-1820), das seine beiden Neffen im Ilmenau-Park zeigt. Es handelt sich dabei um die illegitimen Kinder der Schauspielerin Caroline Jagemann und des Herzogs Carl August von Sachsen-Weimar. Doch nicht nur die Akteure sind eng mit dem Weimar der Goethe-Zeit verbunden; auch die Herkunft des Gemäldes verweist auf diesen Ort. Es gehörte dem aus Weimar stammenden Autor, Reichskunstwart und nicht zuletzt Goetheforscher Edwin Redslob, der es 1937 an das Goethe-Museum in Frankfurt verkaufte. Unter welchen Umständen dies geschah, woher Edwin Redslob wiederum das Gemälde hatte und welche Diskussionen sich zwischen den beiden Goethe-Experten Ernst Beutler und Edwin Redslob deswegen entwickelten: dies erklären Mareike Hennig und Anja Heuß vor dem Gemälde.
Seit Januar 2019 untersucht die Historikerin Dr. Anja Heuß die Herkunft der Gemälde, die seit 1933 erworben wurden. Das Projekt wird kofinanziert vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Dr. Anja HeuĂź |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
13.05.2019 von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Die Veranstaltung ist im Musemseintritt enthalten) |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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