Dr. Petra Maisak: Nachtmahre und Elfenreigen - Füsslis Traumbilder
Die Darstellung von Träumen und Visionen durchzieht das gesamte Werk von Johann Heinrich Füssli (1741 – 1825). In Zürich geboren, fand der extravagante Künstler nach einem Italienaufenthalt seine Wahlheimat in London. Dort brachte dem „wild Swiss“ die Ausstellung des „Nachtmahr“- Gemäldes, in dem Schauer und unverhüllte Erotik aufeinandertreffen, einen Sensationserfolg, aber auch einen handfesten Skandal ein. Mehr als jeder andere Künstler seiner Epoche versucht Füssli, das Phänomen des Traums in all seinen Erscheinungsformen auszuloten. Er bevölkert den nächtigen Grenzbereich, den die Traumfee Queen Mab beherrscht, mit Dämonen und Elfen und lässt die Schlafenden im Traum Lust oder Schrecken erleben. Es sind kalkulierte Affekte, denn Füssli legt fast allen seinen Traumbildern literarische Anregungen zugrunde: Unter der Maske der Dichtung wird das Irrationale und Spukhafte, das die Aufklärung verbannt hat, zum bildwürdigen Thema.
In Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Dr. Petra Maisak |
| Veranstaltungsort | Haus am Dom |
| Termin |
28.03.2017 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
Hinweise für Teilnehmer
Die Veranstaltung findet im Haus am Dom, Domplatz 3, statt.
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