"Durchdrungen vom Geist seiner Kunst" - Bettine von Arnims Einsatz für Carl Blechen

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Ludwig Emil Grimm, Bettine von Arnim (1838), © Freies Deutsches Hochstift

 

Die Schriftstellerin Bettine von Arnim (1785–1859), die auch selbst bildkünstlerisch tätig war, schätzte Carl Blechens (1798–1840) Arbeiten schon früh; so erwarb sie 1832, im Todesjahr Goethes, das Gemälde ‚Nachmittag auf Capri’. Nachdem sich der Gesundheitszustand des Malers vehement verschlechtert hatte, versuchte sie mit großer Entschlossenheit seine medizinische Betreuung zu verbessern und unternahm einiges, um ihm einen längere Zeit andauernden Auslandsaufenthalt zu finanzieren und so zu seiner Heilung beizutragen. In ihrem Engagement bündeln sich medizinische, sozialpolitische und ästhetische Aspekte: der Kampf für die Homöopathie, die Unterstützung sozial Marginalisierter und die Auratisierung einer als Ausnahmetalent verstandenen Künstlerpersönlichkeit. Der reichhaltiges Bildmaterial präsentierende Vortrag rekonstruiert das komplexe Verhältnis Bettine von Arnims zu Carl Blechen und beleuchtet die einzelnen Facetten ihres Einsatzes.

Prof. Dr. Wolfgang Bunzel ist Leiter der Abteilung Romantik-Forschung im Freien Deutschen Hochstift.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. Dr. Wolfgang Bunzel
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 03.12.2019
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 € (Gäste)
Kontakt Frau Frank
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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