Et in Arcadia ego – Arthur Schopenhauer in Italien
PD Dr. Ernst Ziegler
Arthur Schopenhauer, porträtiert 1815 von Ludwig Sigismund Ruhl © Wikipedia
Italien war und ist das Sehnsuchtsland der Deutschen. Goethe floh 1786 vor den Dienstpflichten in Weimar in das „Land, wo die Zitronen blĂĽhen“ und kam zwei Jahre später wie neugeboren zurĂĽck. Schopenhauer machte sich nach Abschluss des Hauptwerks umgehend auf den Weg. Im Jahr 1822 reiste er zum zweiten Mal nach Italien, um dem ungeliebten Berlin zu entfliehen. Seine Reisenotizen vertraute er dem „Reisebuch“ und der „Brieftasche“ an, zweien der insgesamt zehn „GedankenbĂĽcher“, die als Werkstattberichte des Philosophen gelten können. In der „Brieftasche“ finden sich 25 Seiten mit bislang unveröffentlichten Adressen, Notizen ĂĽber Lebenskosten, Warenpreise, Geldsorten, Ausgaben, aufgenommene Kredite und immer wieder BĂĽchertitel.
PD Dr. Ernst Ziegler, ehemaliger Stadtarchivar in St. Gallen, hat diese schwer lesbaren Einträge entziffert. Er wird im Rahmen einer lehrreichen und unterhaltsamen Causerie – kein akademischer Vortrag! – neue Erkenntnisse zu den Italienreisen des berĂĽhmtesten Wahlfrankfurters präsentieren.
In Kooperation mit der Schopenhauer-Gesellschaft
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
17.06.2018 von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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