Friedrich Hölderlin

Anne Bohnenkamp / Gerhard Kurz

 

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Franz Karl Hiemer, Friedrich Hölderlin © Deutsches Literaturarchiv Marbach ; © Heidi Ecks


1810 schrieb Clemens Brentano über die erste Strophe von Hölderlins Hymne ‚Brot und Wein’, die 1807 unter dem Titel ‚Die Nacht’ erschienen war: „Besonders ist die Nacht klar und sternenhell und einsam und eine rück- und vorwärts tönende Glocke aller Erinnerung; ich halte sie für eines der gelungensten Gedichte überhaupt.“ Mit den Motiven ‚Nacht‘, ‚Einsamkeit‘ und ‚Erinnerung‘ stellt Brentano typische Motive romantischer Poesie heraus. Bis heute tut man sich schwer, Hölderlins Dichtung den künstlerischen Tendenzen seiner Zeit zuzuordnen. Vergleichbar der Dichtung Kleists entzieht sie sich der gängigen, oberflächlichen Unterscheidung von Klassik und Romantik.

Welche Motive seines Werks Hölderlin mit der Romantik verbinden und welche nicht, darüber reden Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts, und Prof. Dr. Gerhard Kurz, der zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Hölderlin vorgelegt hat und von 1990 bis 1998 Präsident der Internationalen Hölderlin-Gesellschaft war.

Eine Auswahl aus Hölderlins Gedichten wird von der Schauspielerin Heidi Ecks, seit 2009/2010 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, vorgetragen.

Daten der Veranstaltung

Termin 20.03.2018
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten 4,00 € (Mitglieder)
  8,00 € (Gäste)
Kontakt Kristin Wöckel
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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