Georg Büchner und die Romantik
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Alexis Muston, Georg Büchner (wahrscheinlich Oktober 1833), ©Freies Deutsches Hochstift
Von seinen Zeitgenossen wurde Büchner immer wieder mit der Romantik in Verbindung gebracht, was auf den ersten Blick überraschend scheint. Doch die neuere Forschung bestätigt den Eindruck von Romantiknähe. Denn zum einen greift Büchner spezifisch romantische Elemente auf und transformiert sie in eine neue, moderne Gestalt, zum anderen nutzt er mit besonderer Intensität solche Elemente, die in der Romantik selbst schon radikal modern sind.
Mit Blick auf die Romantik verfolgt Büchner also ein doppeltes, in sich ambivalentes Projekt: die Romantik modern zu machen und das Moderne der Romantik zu erkennen. Damit reagiert Büchner auf eine Ambivalenz, die schon in der romantischen Literatur angelegt ist, eine Ambivalenz zwischen blauer Blume und schwarzer Nacht, zwischen gläubigem Gottvertrauen und wahnsinnigem Identitätsverlust, zwischen schöner Form und grotesker Gestalt. Die Tagung wird diesen Zusammenhängen mit Blick auf einzelne Autoren, spezifische ästhetische Verfahren und einschlägige Themen nachgehen.
Eine Tagung der Büchner-Forschungsstelle, des Freien Deutschen Hochstifts und der Goethe-Universität Frankfurt (Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik). Die Kosten für die Tagung hat dankenswerterweise die Volkswagen Stiftung übernommen.
Leitung: Prof. Dr. Roland Borgards (Frankfurt), Prof. Dr. Burghard Dedner (Marburg).

Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
12.04.2018 14:00 Uhr
bis |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Anmeldefrist | 10.04.2018 |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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