Goethe und Felix Mendelssohn Bartholdy
Ulrike und Udo Ebert

Moritz Daniel Oppenheim, Felix Mendelssohn Bartholdy spielt vor Goethe © Jüdisches Museum Frankfurt
Im Jahre 1821 besuchte der Komponist und Musikerzieher Karl Friedrich Zelter seinen damals 72jährigen Freund Goethe in Weimar und brachte seinen Schüler, den 12jährigen Felix Mendelssohn, mit. Vier Jahre zuvor war das musikalische Wunderkind schon einmal zusammen mit seiner Mutter im Haus am Frauenplan zu Gast gewesen. Goethe war von der Persönlichkeit und den Talenten des Jungen begeistert und schloss ihn bei diesem neuerlichen Besuch endgültig ins Herz. Es kam zu einer für beide Seiten beglückenden Begegnung zwischen dem musikalischen Knaben und dem alten Dichter, die durch Briefe, Tagebücher, Augenzeugenberichte und musikalische Früchte dokumentiert ist. Die Beziehung zwischen beiden blieb lebendig bis zu Goethes Tod, ja Felix Mendelssohn bewahrte seine Treue zur Familie Goethe auch über Goethes Tod hinaus. Zu fragen ist: Was verbindet dieses ungleiche Paar, den Alten und den Knaben, den hochberühmten Dichter und das musikalische Wunderkind, den „Weimarer Fürstendiener“ und den „Berliner Judenjungen“, den „Klassiker“ und den „Romantiker“?
Die biographischen Aspekte des Themas werden schwerpunktmäßig von Ulrike, die musikalischen von Prof. Dr. Udo Ebert (Jena) dargestellt. Bilder und Musikbeispiele werden den mündlichen Vortrag illustrieren.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
11.09.2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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