Heinrich Heine und die Romantik

nach Franz Kugler, Heinrich Heine (1829), gemeinfrei
Heinrich Heine (1797–1856) machte sich zunächst durch Gedichte einen Namen, die das Vokabular der Romantik nutzen, die damit verbundenen Vorstellungswelten aber ironisieren; der bekannteste Text aus dieser frĂĽhen Zeit ist die ‚Loreley’. Nach seiner Ăśbersiedlung nach Paris entwickelte sich Heine zum scharfen Widersacher der Romantik und rechnete in der Kampfschrift ‚Die romantische Schule’ polemisch mit der Bewegung ab. Als dann in späteren Jahren eine politisch akzentuierte Zweckpoesie zu dominieren begann, verteidigte er indes das Prinzip der Kunstautonomie und verfasste mit dem Versepos ‚Atta Troll’ nach eigener Aussage „das letzte / Freie Waldlied der Romantik“. Wie stand also Heine zur Romantik, und weshalb änderte sich seine Einstellung zu ihr in den verschiedenen Phasen seines Lebens?
Diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Joseph A. Kruse, 1975–2009 Direktor des Heinrich-Heine-Instituts in DĂĽsseldorf, und Dr. Sandra Kerschbaumer, Forschungskoordinatorin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs ‚Modell Romantik’ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Moderiert wird das Gespräch von Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Abteilung Romantik-Forschung im Freien Deutschen Hochstift.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in |
Prof. Dr. Joseph A. Kruse Dr. Sandra Kerschbaumer Prof. Dr. Wolfgang Bunzel |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
26.02.2019 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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