"Man verlor sich gern in dem Gewühl" - Goethes Altstadt und die liebe Verwandtschaft

„Wenn mich jemand früge, wo ich mir den Platz meiner Wiege bequemer, meiner bürgerlichen Gesinnung gemäßer, oder meiner poetischen Ansicht entsprechender denke, ich könnte keine liebere Stadt als Frankfurt nennen.“ Bettine Brentano hat diesen Ausspruch des alten Goethe überliefert. Bei dem jungen Goethe klang das noch anders: „Franckfurt bleibt das Nest. Nidus wenn sie wollen. Wohl um Vögel auszubrüteln, sonst auch figürlich spelunca, ein leidig Loch.“
Seit neuestem schmückt sich die Mainmetropole nicht allein mit Goethe, sondern auch mit einer neuen Altstadt. Das Frankfurter Goethe-Haus hat nun einige historische Bauten auf dem Römerberg zur Seite gestellt bekommen, darunter auch das Haus von Goethes Tante Melber. Wie beschreibt Goethe seine Vaterstadt? Wo wohnten seine Verwandten? Was hat es mit Textors Töchtern auf sich? Wer raspelte für ihn Süßholz? Und womit sorgte der „liebe Oheim“ Johann Michael von Loen in der
literarischen Welt für Aufsehen?
Diesen Fragen gehen Michael Quast und Dr. Joachim Seng im Gespräch nach und liefern Texte und Anekdoten aus Goethes Frankfurt am Main.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Michael Quast / Dr. Joachim Seng |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
06.02.2019 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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