"Man verlor sich gern in dem Gewühl" - Goethes Altstadt und die liebe Verwandtschaft

Haus Tante Melber.jpg

Carl Theodor Reiffenstein, Hühnermarkt und Haus der Tante Melber um 1766 (1869)
© Freies Deutsches Hochstift

 

„Wenn mich jemand früge, wo ich mir den Platz meiner Wiege bequemer, meiner bürgerlichen Gesinnung gemäßer, oder meiner poetischen Ansicht entsprechender denke, ich könnte keine liebere Stadt als Frankfurt nennen.“ Bettine Brentano hat diesen Ausspruch des alten Goethe überliefert. Bei dem jungen Goethe klang das noch anders: „Franckfurt bleibt das Nest. Nidus wenn sie wollen. Wohl um Vögel auszubrüteln, sonst auch figürlich spelunca, ein leidig Loch.“

Seit neuestem schmückt sich die Mainmetropole nicht allein mit Goethe, sondern auch mit einer neuen Altstadt. Das Frankfurter Goethe-Haus hat nun einige historische Bauten auf dem Römerberg zur Seite gestellt bekommen, darunter auch das Haus von Goethes Tante Melber. Wie beschreibt Goethe seine Vaterstadt? Wo wohnten seine Verwandten? Was hat es mit Textors Töchtern auf sich? Wer raspelte für ihn Süßholz? Und womit sorgte der „liebe Oheim“ Johann Michael von Loen in der
literarischen Welt für Aufsehen?

Diesen Fragen gehen Michael Quast und Dr. Joachim Seng im Gespräch nach und liefern Texte und Anekdoten aus Goethes Frankfurt am Main.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Michael Quast / Dr. Joachim Seng
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 06.02.2019
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten 4,00 € (Mitglieder)
  8,00 € (Gäste)
Kontakt Frau Frank
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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