Musik in Goethes Elternhaus
Andreas Martin
Musikzimmer im Frankfurter Goethe-Haus, Foto Jürgen Pietsch
Aus Goethes Autobiographie ‚Dichtung und Wahrheit‘ wissen wir, dass in Goethes Elternhaus viel musiziert wurde. Die Mutter spielte Klavier und widmete sich dem Gesang – vor allem italienischer Arien – während Goethes Vater die Laute spielte, die er allerdings, wie sein Sohn sich erinnert, länger stimmte als spielte. Bereichert wurde die musikalische Erziehung der Kinder durch das Spiel von Musikern, die häufig vor geladenen Gästen konzertierten. Musik blieb für Goethe sein Leben
lang eine Art Lebenselixier.
Der gebürtige Frankfurter, heute in Spanien lebende Lautenist Andreas Martin begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute und Gitarre an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand. Sein großes Interesse an Renaissance- und Barockmusik führte ihn schließlich an eines der renommiertesten Institute für Alte Musik – die Schola Cantorum Basiliensis.
Andreas Martin wird von der Fachpresse zu den renommiertesten Lautenisten gezählt. In einem kommentierten Konzert stellt er die verschiedenen Lautentypen des Barock vor, spielt Stücke, die auch Goethes Vater auf dem gleichen Instrument gespielt haben dürfte und spricht über den Laute spielenden Vater.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
09.09.2018 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 5,00 € (Mitglieder) |
| 10,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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