Nähe in der Ferne

Streiflichter auf Gottfried Benns Goethe-Rezeption

Gunter E. Grimm

 

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 Gottfried Benn © Wikipedia

Gottfried Benn hat sich seit seinem zum Goethejahr 1932 verfassten, Furore machenden Aufsatz „Goethe und die Naturwissenschaften“ kontinuierlich mit Goethe und seinem Werk beschäftigt. Außer Nietzsche begegnet kein Name häufiger in seinen Essays, Reden und Briefen. Goethe galt ihm als historischer Vertreter eines harmonistischen Weltbildes und – trotz gelegentlicher Ironie – als verehrungswürdige Instanz.

Benns Annäherung an Goethes literarisches Werk geschah freilich nicht in hermeneutischer oder systematischer Absicht. Leitend war für ihn ein persönliches Interesse, das ihn Goethe einmal als geistigen Kontrahenten, ein andermal als lebensweltliches und dichterisches Vorbild verstehen ließ. Benns Goethe-Rezeption ist mittlerweile umfassend erforscht. Dennoch gibt es einige weniger beachtete Aspekte, von denen drei in den Blick genommen werden sollen: Benns Selbstinszenierung, die Funktion von F. W. Oelze für Benns Goethebild und die verfremdende Umwandlung Goethescher Muster in Benns eigener Lyrik.

Prof. Dr. Gunter E. Grimm lehrt Germanistik/Neue Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Duisburg-Essen.

 

In Kooperation mit der Gottfried-Benn-Gesellschaft.

Daten der Veranstaltung

Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 06.05.2018
von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 € (Gäste)
Kontakt Kristin Wöckel
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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