Provenienzforschung im Freien Deutschen Hochstift
Das Freie Deutsche Hochstift wurde und wird getragen von einem großen bürgerschaftlichen Engagement. Bis in die 1930er Jahre gehörten auch zahlreiche Bürger jüdischer Herkunft zu den Förderern dieses Hauses. Insbesondere zur Goethe-Feier 1932 stifteten jüdische Mäzene zusätzliche Mittel für das Goethe-Haus. Nur wenige Jahre später wurden sie wegen ihrer jüdischen Herkunft aus Frankfurt vertrieben; ihre Kunstsammlungen wurden gewaltsam aufgelöst. Das Freie Deutsche Hochstift hat 2019 eine Provenienzforscherin eingestellt, um zunächst die Herkunft seiner Gemälde zu überprüfen. Das Projekt wird gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Nach knapp zwei Jahren ist es Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Hat das Freie Deutsche Hochstift in der Zeit zwischen 1933 und 1945 „Raubkunst“ erworben? Wie geht die Provenienzforschung vor, auf welcher Grundlage arbeitet sie?
Dr. Anja Heuß hat ihre Dissertation über Kunst- und Kulturgutraub in Frankreich und der Sowjetunion verfasst. Von 2008 – 2019 war sie Provenienzforscherin der Staatsgalerie Stuttgart. Seit Januar 2019 ist sie Provenienzforscherin im Freien Deutschen Hochstift.
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Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Dr. Anja Heuß |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
27.10.2020 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | 40 |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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