Über das Übersetzen
Am Beispiel von Goethes ‚Wahlverwandtschaften‘
Jurko Prochasko / Klaus Reichert


© Jurko Proschasko, Klaus Reichert
Was ist es, das den ukrainischen Schriftsteller, Essayisten und Übersetzer Jurko Prochasko an Goethes ‚Wahlverwandtschaften’ so tief berührt, dass er meint, den Roman unbedingt auch noch übersetzen zu müssen, noch dazu in einer Erstübersetzung in eine Sprache wie das Ukrainische? Was bewegt einen dazu, der auch noch Germanist, Literarurhistoriker und Psychoanalytiker ist – und dann noch Walter Benjamins Essay über Goethes Roman mitübersetzt? Er fragt sich, warum dieser Wunsch so stark ist, warum er gerade jetzt auftaucht, warum ausgerechnet die Übersetzung ihm als die angemessenste aller Würdigungsformen erscheint.
Über diese Fragen spricht Prochasko an diesem Abend mit Prof. Dr. Klaus Reichert, der als Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Lyriker mit dem Aufspüren multipler Wahlverwandtschaften bestens vertraut ist. Reichert fordert bekanntermaßen eine Übersetzung, die „das Fremde des Originals auf sprachlicher Ebene spürbar macht“ und tritt damit einer gängigen Appropriation, die das Fremde unkenntlich macht, entgegen.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
28.02.2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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