Von Landschaften, Linien und Konzepten - Gibt es eine Kunst der Romantik?

Caspar David Friedrich, Der Abendstern (um 1830), © Freies Deutsches Hochstift
„… es drängt sich alles zur Landschaft“, schrieb Philipp Otto Runge seinem Vater, nahezu verzweifelt ĂĽber die antikischen inhaltlichen Vorgaben, die Goethe und die Weimarer Kunstfreunde 1802 fĂĽr die ‚Weimarer Preisaufgaben‘ machten. Und doch malte Runge, der hier eine immer noch gĂĽltige Vorstellung von romantischer Kunst vorbrachte, keine klassischen Landschaften. Caspar David Friedrich hingegen, dessen Gemälde heute oft als atmosphärische GefĂĽhlswelten wahrgenommen werden, war ein akribischer Bildkonstrukteur.
Ist die Kunst der Romantik zu fassen, und was macht sie aus? Wie gehören das Erstarken der Landschaftsmalerei, die zarte Linienkunst der Nazarener, das Erproben neuer Techniken und die Rückwendung zu Mittelalter und Renaissance zusammen? Was bewegt die Künstler zu Beginn des 19. Jahrhunderts? Was kann, will und muss eine Kunst, die plötzlich nicht mehr für Kirche und Adel zuständig ist, und was verlangt dieses neue Selbstverständnis vom Künstler?
Über diese Fragen diskutieren Dr. Markus Bertsch, Leiter der Sammlung 19. Jahrhundert der Hamburger Kunsthalle, und Prof. Dr. Michael Thimann, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, moderiert von Dr. Mareike Hennig, Leiterin der Kunstsammlungen des Freien Deutschen Hochstifts.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in |
Dr. Markus Bertsch Prof. Dr. Michael Thimann Dr. Mareike Hennig |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
19.11.2019 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Frau Frank |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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