Was ist Romantik?
Anne Bohnenkamp / Roland Borgards / Johannes Grave / Stefan Matuschek

Kippfigur © Wikipedia
Die auf den ersten Blick einfach anmutende Frage hat es in sich. Was gilt als „romantisch” in Kunst und Literatur, was als die „Epoche der Romantik”? Wer gehört dazu? Wer nicht? Diesen Fragen geht die neue Reihe nach: in Vorträgen, Gesprächen und Lesungen. Dabei nähern wir uns dem Phänomen zunächst von seinen Rändern her und befassen uns in diesem Jahr mit verschiedenen „Grenzgängern“ der Romantik.
Die erste Veranstaltung fragt jedoch nach dem Kern der anhaltenden Bezugnahme auf die Romantik. Bezeichnet „Romantik“ vor allem eine abgeschlossene literarhistorische Epoche oder gibt es Haltungen, Ideen, Einstellungen, die sich epochenĂĽbergreifend als ‚romantisch‘ beschreiben lassen? In der Romantikerstadt Jena arbeitet seit 2015 ein interdisziplinäres Graduiertenkolleg zum „Modell Romantik“, das der Erforschung des europäischen und transatlantischen Phänomens eine neue Basis geben will und sich zum Ziel gesetzt hat, Romantik-Aktualisierungen zu untersuchen, um hinter der Vielfalt der Phänomene nach bleibenden Strukturen zu suchen. Der Sprecher des Kollegs, Prof. Stefan Matuschek, wird uns dieses „Modell Romantik“ vorstellen und seine Tauglichkeit im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Johannes Grave und dem Frankfurter Literaturwissenschaftler Roland Borgards erörtern.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
20.02.2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Kristin Wöckel |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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