Weltmission. Goethe-Bilder und die Goethe-Gesellschaft im Dritten Reich

Nach bisheriger Lesart versuchte die Goethe-Gesellschaft im Dritten Reich, den humanen Goethe zu retten. Nach eingehenden Archivrecherchen kommt W. Daniel Wilson zu anderen Ergebnissen, die er nun seinem gerade erschienenen Buch ‚Der faustische Pakt. Goethe und die Goethe-Gesellschaft im Dritten Reich‘ präsentiert. Zwischen 1933 und 1945 propagierte man innerhalb der Goethe-Gesellschaft ein Goethebild, in dem der Dichter als Vorläufer des Nationalsozialismus erschien. Sie gewann damit erhebliche Privilegien beim Regime, zumal Propagandaminister Joseph Goebbels eine „Weltmission“ für Deutschland bekanntesten Dichter im Ausland vorsah. Die Ergebnisse seines Buches stellt der Autor zur Diskussion.

Prof. Dr. W. Daniel Wilson, gebürtiger Amerikaner, ist Professor of German an der University of London. Er hat diverse Veröffentlichungen zu Goethe vorgelegt, in wissenschaftlichen Verlagen, aber auch bei dtv: ‚Das Goethe-Tabu. Protest und Menschenrechte im klassischen Weimar‘ (1999).

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. Dr. W. Daniel Wilson
Veranstaltungsort Gartensaal
Termin 08.11.2018
von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Anmeldefrist 08.11.2018
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Anmeldung erbeten)
Kontakt Babett Frank
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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