Reden und Aufsätze 3
Hugo von Hofmannsthal
Reden und Aufsätze 3
Hrsg. von Klaus E. Bohnenkamp, Katja Kaluga und Klaus-Dieter Krabiel
Redaktion: Klaus-Dieter Krabiel
Frankfurt am Main 2011. 1363 S.
(Sämtliche Werke XXXIV)
Der Band enthält das essayistische Werk der Jahre 1910 bis 1919, neben den bekannten Arbeiten über Literatur und Theater auch unpubliziertes Material aus dem Nachlass. In den Kriegsjahren gewannen historische und politische Themen an Bedeutung. Umfassend dokumentiert wird die engagierte Vortragstätigkeit Hofmannsthals im Ausland, deren Ziel es war, Verständnis für Österreich zu wecken. Nach dem Krieg standen Probleme des Theaters wieder im Vordergrund. Neben der einzigartigen Bedeutung Max Reinhardts werden hier die Voraussetzungen sichtbar, die zur Gründung der Salzburger Festspiele führten. Die Kommentare stellen Entstehungszusammenhänge und Quellen der Essays dar, sie bieten den gesamten Handschriftenbestand, werten Zeugnisse aus und erschließen Hofmannsthals Texte durch sorgfältig recherchierte Erläuterungen.
Die Notizen [...] kann man jetzt erstmals nachlesen in Band XXXIV der unglaublich genauen, reichen, umfassenden Kritischen Ausgabe seiner Werke, der gerade im S.-Fischer-Verlag erschienen ist.
(Volker Weidermann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 24. Juli 2011)
Der überragende Wert der Ausgabe wird vor allem durch den Anhang begründet. Alle Texte werden sorgfältig von den Herausgebern eingeleitet und kommentiert. Indem die Einführungen den Entstehungszusammenhang nachzeichnen und ihn durch ausgewählte Briefzeugnisse Hofmannsthals sowie seiner Korrespondenzpartner kontextualisieren, werden auch bereits bekannte Texte vielfach in ein neues Licht gerückt. Die Herausgeber bieten zahlreiche bislang kaum oder gar nicht bekannte Einzelheiten zu Hofmannsthals Leben und Werk.
(Timo Günther in Orbis Litterarum 68, 2012)


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