Goethes Vater

Torquato Tasso, Il Goffredo, Padua 1737
Die Bibliothek Johann Caspar Goethes umfasste etwa 2.000 Bände. Sie bietet Einblick in die Interessen eines gebildeten Privatmanns in der Mitte des 18. Jahrhunderts und war der Fundus für den Unterricht Johann Wolfgang Goethes.
Bemerkenswert ist die Vielseitigkeit der Sammlung: Neben juristischer Literatur finden sich wichtige Werke der Theologie, der Geschichtsschreibung, antiker Autoren und zeitgenössischer deutscher sowie europäischer Dichter, Kunstgeschichte, Naturwissenschaft, Memoiren, zahlreiche Lexika und Wörterbücher sowie Francofurtensien.
1794 ließ Catharina Elisabeth Goethe beim Verkauf des Hauses am Großen Hirschgraben die Bücher versteigern. Anhand des Aukionskataloges wird die Bibliothek Johann Caspar Goethes seit 1937 in gleichen Exemplaren rekonstruiert. Von den bilbiographisch hinreichend bezeichneten 1.500 Titeln sind knapp 1.000 wiederbeschafft.

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